Zum Anfang
Mehr Inhalte werden geladen
Seite teilen
Übersicht

Personalmarketing-Kampagne zur Gewinnung von Ärzten und Pflegefachkräften für das Robert-Koch-Krankenhaus Apolda

Der Fachkräftemangel und die rechtlich geforderten Personaluntergrenzen/"Mindestbesetzungen" in Krankenhäusern stellen auch das Robert-Koch-Krankenhaus Apolda vor große Aufgaben im Recruiting. Die kommunikative Herausforderung bestand nun darin, die bis dato sehr zurückhaltende Kommunikation anzupassen, so dass den potenziellen Bewerbern mit authentischen und attraktiven Botschaften bewusst wird, warum sie zu dem Robert-Koch-Krankenhaus wechseln sollten. 

Viertakt unterstützte mit einem Strategie-Workshop, um die Stärken der Klinik herauszufinden und zu definieren. Im Anschluss entwickelten wir eine Kommunikationsstrategie und erarbeiteten eine Bild- und Textmechanik, die in einer Kampagne auf unterschiedlichen Medien ausgerollt wurde und weiterhin ausgerollt wird: Citylights, Kampagnenseite, Rollups, Postkarten, Buswerbung und Stellenanzeigen sind aktuell der erste Schwung im RKK-Personalmarketing. Wir freuen uns darauf den Kunden weiterhin zu betreuen und gemeinsam die Herausforderungen im "War for talents" zu meistern.

Positionierung und Kampagnenmotive

Der Strategie-Workshop zeigte schnell, dass das Robert-Koch-Krankenhaus Apolda einzigartige Merkmale aufweist, die sich zudem ausgesprochen gut als kommunikativer Aufhänger eignen, um das Bedürfnis der Bewerberzielgruppen zu befriedigen: "Zeit für die Patienten" ist der Zielgruppeninsight bei Ärzten und Pflegefachkräften, der als Treiber für eine Mitarbeiterzufriedenheit und emotionale Bindung funktioniert, wie Studien herausgefunden haben.

Das RKK Apolda ist kein Konzern, definiert keine Fallzahlen und definiert sich darüber, dass die Fachkräfte mehr Zeit für die Patienten haben, um eine qualitative Versorgung zu ermöglichen. Welcher emotionale Benefit sich aus diesen rationalen Fakten ergibt, wird in der entwickelten Text-/Bildmechanik der Kampagnenmotive deutlich: Du musst als Arzt oder Pflegefachkraft nicht kurz vor dem Burnout oder Infarkt stehen, weil dich Fallzahlen & Co erdrücken. Du kannst wieder näher an dein Wunschbild herankommen, warum du diesen Berufsweg einmal eingeschlagen hast.

Ausgangspunkt zur Übersetzung der Employer Value Proposition in eine Bild- und Textmechanik war die offensive Kommunikationsstrategie, die sehr deutlich auf die Fachkräfte in den Wettbewerbskliniken abzielt und deren Unzufriedenheit anspricht. Mit zwei Motiven sprechen wir diese Situation sehr konkret an und nutzen dies als Call-to-Action.
Stefan Herbert Berater Personalmarketing

Citylight-Kampagne zur Personalgewinnung

Im Oktober 2019 begann die Schaltung der Citylights mit zwei Motiven. Die Citylights wurden zunächst im direkten Umfeld der Wettbewerbskliniken geschalten, sodass die Kampagne schnell die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich hatte. Die Hintergrundbeleuchtung in den Fenstern der Citylights ließ zur Dämmerung jene Bildwelt entstehen, in der sich Ärzte und Pflegefachkräfte im täglichen Arbeitsumfeld bewegen, wenn sie die Röntgenbildaufnahmen gegen das Licht halten. 

Kampagnenseite

Die mit den Citylights vor Ort gewonnene Aufmerksamkeit führt die potenziellen Bewerber auf die Kampagnenseite www.mein-rkk.de. Der One-Pager überzeugt mit Responsive Design sowie einer sehr klaren und einfachen Struktur und kann somit perfekt mit dem Smartphone besucht werden. Die Seite ist auf das Wesentlichste reduziert und besticht mit seinem Minimalismus: Kampagnenmotive, Mitarbeiterfotografie, aktuelle Stellenangebote und Bewerbungsinformationen – That's all. Schnell und einfach soll es funktionieren.

Interne Kommunikation

Bevor die Kampagne ausgerollt wurde, hatten die Mitarbeiter und Besucher im Eingangsbereich des Krankenhauses  die Möglichkeit, sich über die geplante Personalmarketing-Kampagne zu informieren und Rückmeldungen zu geben. Dank einer regen Teilnahme erhielt die Personalabteilung wertvolle Informationen und Ideen, die das Krankenhaus als Arbeitgeber auch für die Zukunft noch stärker werden lässt. 

Zum Anfang