Markenaufbau / Corporate Design

Logogestaltung gestern und heute: Keep it simple

Der große Typograf Kurt Weidemann hat seinerzeit ein nicht unumstrittenes Kriterium für die Markengestaltung aufgestellt: »Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann.« Im Grunde ist dieser alte Anspruch an Simplizität heute mehr denn je gültig. Die Zeichen müssen in immer kleineren Displays und Screens funktionieren, ob auf dem Smartphone, als Favicon oder Minimal-Profibild in den Socials. Deshalb lohnt die aufwendige Suche nach der perfekt zu erfassenden und nachempfindbaren Form für ein Logo umso mehr, so auch in dieser Arbeit von Viertakt.

Für eine optimale Ladung: Die Unternehmensausstattung für ein StartUp

„Du bekommst keine zweite Chance, um einen ersten Eindruck zu hinterlassen.“ Diese Binse gilt für etablierte Unternehmen ebenso wie für Neustarter im Markt. Und sie beschreibt ein Dilemma: Die Etablierten können Dank erarbeitetem Budget kräftig in ihre Außenwirkung investieren, beim ersten Sprung in die Selbstständigkeit muss jeder Cent abgewogen und wohlüberlegt angelegt sein. Und trotzdem muss das Image, der erste Eindruck des Newcomers sofort stimmen, wird er doch immer im Kontext mit dem etablierten Wettbewerb wahrgenommen.

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Beste Voraussetzungen zum Start

Das Projekt für Dr. Tillmann Stieger war optimal vorgedacht: Es gab bereits einen markanten Namen für das neue Unternehmen und eine gesicherte Website. Begründet ist das sicher in der Kompetenz des neuen Unternehms, IP Management. Der Kern ist geistiges Eigentum (IP) mit den Geschäftszielen von Klienten in Einklang zu bringen. Das neue Unternehmen arbeitet mit den Erfindern an frühen Ideen und formt diese mit kreativen Blick zu starken Erfindungen und deren patenrechtlichem Schutz. Der Fokus liegt dabei auf der Geschäftsstrategie und dem entsprechenden Produkt und einer strukturierte Herangehensweise an die Entwicklung einer Patentstrategie nebst deren Umsetzung. Auch deshalb war u.a. die benötigte wichtige Zutat des Namens schon bedacht. Unsere Aufgabe als Agentur war nun, den Unternehmensnamen optimal visuell zu verpacken. Und mit weiteren visuellen Konstanten zu einem einprägsamen Erscheinungsbild zu etablieren.

Kurze Flugdauer für die Kreation

Ein Logo baut sich zumeist aus der Bildmarke und der Wortmarke auf. Häufig hat die Bildmarke dabei die Aufgabe, einen zusätzlichen Mehrwert (Philosophie, Branche, USP etc.) zu transportieren. In diesem Projekt gab es aber eine Besonderheit – der Unternehmensname „ideaparachute“ ist weit mehr als nur ein Name. Er ist die zentrale zu propagierende Klammer, insbesondere weil die URL gleichlautend ist. Zudem kommt eine weitere Hilfe, die bei der Markteinführung unterstützt: Der Name formuliert bereits optimal die Unternehmensmission – den Mehrwert aus Sicht des Klienten. Als Aufgabe übersetzt hieß das: Die optische Verpackung sollte die Merkfähigkeit des Namens erleichtern und ihn in der gewünschten Tonalität – jung, sympathisch, seriös – so aufladen, dass die Hemmschwelle für den Erstkontakt möglichst niedrig ist.

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Unsere Idee: Wir visualisieren Name und Mission in einem Zeichen … und erhalten in Kombination mit dem nun synchronen Unternehmensnamen einen starken und schnell erinnerbaren Absender. Name und Zeichen verstärken sich so gegenseitig.

Auszug Designprozess: Bildmarke

Im nächsten Schritt wurden zum Logo weitere visuelle Kontanten erarbeitet: Wortmarke, Bild- und Farbwelt, Typografie, Icons und ein Raster.

Sichere Landung: Die Umsetzung

Dank der aufeinander aufbauenden visuellen Konstanten konnte die Basis-Ausstattung zeitnah umgesetzt werden. Wichtig waren dabei die Ausstattung der Präsenzen im Netz: die Website inklusive Blog, der Auftritt im Business Social Media Kanälen LinkedIn, auf Twitter und Lemontaps. Ergänzt wurde der Auftritt durch ein klassisches Akquise-Tool, die Visitenkarte. Diese gibt es in zweifacher Form: gedruckt auf Papier und als Flight tap, passend zum Namen und der Mission des neuen Unternehmens.

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