Die „Blitzbewerbung“, wie wir sie aufgrund unseres Selbstanspruchs an diese Bewerbungsart liebevoll betiteln, ermöglicht eine Online-Bewerbung, die sowohl am Desktop als auch mit mobilen Endgeräten wunderbar simpel und schnell funktioniert. Mehr noch: Sie macht richtig Spaß.
Auf das Hochladen von Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen wird verzichtet. Schnelligkeit ist gefragt. Diese Dinge können in einem ersten telefonischen Gespräch erfragt und im persönlichen Interview begutachtet werden. Ziel ist es, einen ersten Kontaktpunkt zu generieren, möglichst ohne Hürden.
Bewerber:innen können nun mehrheitlich Abfragen anklicken, statt sie manuell und mühsam eingeben zu müssen, grafisch ansprechend gestaltet mit realen Mitarbeiterfotografien. Bewerber:innen haben die Möglichkeit, unkompliziert ein Selfie zu machen. Durch diese Funktion nimmt der Arbeitgeber den Druck, ein Foto bei einem Profifotografen machen zu müssen, welches nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit bindet. Das System spricht Bewerber:innen mit ihrem Namen und dem hochgeladenen Bild an – Der Bewerbungsprozess bekommt so eine persönliche Note.
Das Herzstück des Bewerbungsformats ist der Kompetenzkatalog: Hinter jedem Stellenangebot steckt ein individueller Kompetenzkatalog, den der Arbeitgeber definiert hat. Denn er weiß am besten, welche Kompetenzen eine neue Mitarbeiter:in mitbringen sollte. Bewerber:innen müssen nur noch ihr individuelle Level (0-100%) angeben – dies funktioniert simpel und entsprechend des heutigen Mediennutzungsverhaltens durch einfaches Daumenwischen.
Das Ergebnis: Von allen Bewerbungsarten, die ASI anbietet (postalisch, E-Mail, Online-Formular, Blitzbewerbung), wird die Blitzbewerbung am Häufigsten genutzt. Insbesondere bei den jungen Zielgruppen ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die ASI wird darüber hinaus von den Bewerber:innen als modern bewertet. Diese Online-Bewerbung entpuppte sich als ein sehr geeignetes Instrument im Azubimarketing.